Wirkungsdauer

Der Begriff Wirkungsdauer bezieht sich auf die Zeitspanne, in der sich die subjektiven Wirkungen einer psychoaktiven Substanz manifestieren. Dies kann weiter unterteilt werden in (1) Gesamtdauer (2) Beginn (3) Hochkommen (4) Höhepunkt (5) Runterkommen und (6) Nachwirkung. Abhängig von der konsumierten Substanz tritt jede dieser Wirkungen auf eine separate und kontinuierliche Weise auf.

Diese werden im Folgenden aufgelistet und beschrieben:

Gesamt

Die Gesamtdauer einer Substanz kann als die Zeitspanne definiert werden, die benötigt wird, um die Wirkung einer Substanz vollständig bis zur Nüchternheit abklingen zu lassen, beginnend mit dem Moment, in dem die Substanz zum ersten Mal eingenommen wird.

Beginn

Die Onset-Phase kann definiert werden als der Zeitraum, bis die ersten Wahrnehmungsveränderungen (d.h. „erste Alerts“) festgestellt werden können.

Hochkommen („Come up“

Die „Come up“-Phase kann definiert werden als der Zeitraum zwischen den ersten spürbaren Wahrnehmungsveränderungen und dem Punkt der höchsten subjektiven Intensität. Dies wird umgangssprachlich als „Hochkommen“ bezeichnet.

Höhepunkt („Peak“)

Die Peak-Phase kann als Zeitraum definiert werden, in dem die Intensität der Wirkungen der Substanz ihren Höhepunkt erreicht.

Runterkommen

Die Offset-Phase kann als die Zeitspanne zwischen dem Abschluss des Peaks und dem Übergang in den nüchternen Zustand definiert werden. Dies wird umgangssprachlich als „Herunterkommen“ bezeichnet.

Nachwirkung

Die Nachwirkung kann als Restwirkung definiert werden, die nach Abschluss des Erlebnisses verbleiben kann. Dies wird umgangssprachlich als „Kater“ oder „Nachglühen“ (afterglow) bezeichnet, abhängig von der Substanz und dem Gebrauch. Es ist zu beachten, dass die Nachwirkungen der auf dieser Seite aufgelisteten Substanzen nicht in die Gesamtdauer eingerechnet werden.

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