Wahrnehmung des Selbst-Designs

Die Wahrnehmung der Selbstgestaltung kann als die Erfahrung beschrieben werden, dass man das Gefühl hat, persönlich für die Erschaffung, Gestaltung, Manifestation eines Konzepts, Prozesses oder Ereignisses verantwortlich zu sein, das normalerweise als Ergebnis unverbundener externer Ursachen angesehen wird. Es kann in zwei separate Unterkomponenten aufgeteilt werden, die beinhalten:

  • Das Gefühl, als hätte man bestimmte oder sogar alle Aspekte des eigenen Lebens entworfen, geplant und erschaffen, wie z. B. aktuelle oder vergangene Ereignisse, geliebte Menschen und Schlüsselereignisse.
  • Das Gefühl, als ob man bestimmte oder sogar alle Aspekte der äußeren Welt, wie aktuelle oder historische Ereignisse, die Natur, das Leben, das Universum als Ganzes und die physikalischen Gesetze, denen es folgt, entworfen, geplant und erschaffen hat.

Dieser Effekt tritt typischerweise plötzlich und spontan auf. Am häufigsten wird er jedoch während emotional bedeutsamer Situationen empfunden, die so erfreulich und erfüllend sind, dass sie genau so sind, wie die Person sie gestaltet hätte, wenn sie irgendwie die bewusste Wahl dazu im Voraus gehabt hätte. Dies gilt besonders für Situationen, die unwahrscheinlich erscheinen oder völlig unerwartet sind.

Die Wahrnehmung des Selbstentwurfs wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie z.B. dem Tod des Egos, Wahnvorstellungen von Grandiosität und Einheit und Verbundenheit auf hoher Ebene. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss von hohen Dosen psychedelischer Substanzen wie LSD, Psilocybin und Meskalin hervorgerufen.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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