Verbesserung der Mustererkennung

Die Verbesserung der Mustererkennung ist definiert als eine Steigerung der Fähigkeit und Tendenz einer Person, Muster in vagen Reizen zu erkennen.

Das Sehen von Mustern, die menschlichen Gesichtern ähneln, ist eine angeborene Fähigkeit, die der Mensch im Alltag besitzt und die in der wissenschaftlichen Literatur unter dem Begriff Pareidolie gut dokumentiert ist. Häufige Beispiele dafür sind das Erkennen von Gesichtern in der Front eines Autos oder das Sehen verschiedener Objekte in Wolken.

Während dieses Effekts können die Muster deutlich ausgeprägter sein, als es normalerweise im nüchternen Zustand der Fall wäre. So können zum Beispiel bemerkenswert detaillierte Bilder in die Landschaft eingebettet erscheinen, alltägliche Gegenstände können wie Gesichter aussehen und Wolken können als fantastische Objekte erscheinen, und das alles, ohne dass eine visuelle Veränderung stattfindet. Sobald ein Bild innerhalb eines Objekts oder einer Landschaft wahrgenommen wurde, kann der Verstand diese Wiedererkennung durch den halluzinatorischen Effekt, der als Transformationen bekannt ist, weiter übertreiben, was über die Pareidolie hinausgeht und zu einer normalen visuellen Halluzination wird.

Die Verbesserung der Mustererkennung wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie z. B. der Verbesserung der Sehschärfe und der Farben. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss von milden Dosen psychedelischer Substanzen, wie LSD, Psilocybin und Meskalin, hervorgerufen.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

Ich berufe mich dabei auf die Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0 des Wikis, weshalb dieser Artikel auch darunter fällt.

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