Unterdrückung persönlicher Voreingenommenheit

Persönliche Vorurteilsunterdrückung (Personal bias suppression auch kulturelle Filterunterdrückung, cultural filter suppression, genannt) ist definiert als eine Abnahme der persönlichen oder kulturellen Vorurteile, Präferenzen und Assoziationen, durch die eine Person wissentlich oder unwissentlich ihre Wahrnehmung der Welt filtert und interpretiert.[1]

Die Analyse der eigenen Überzeugungen, Vorlieben oder Assoziationen während der Unterdrückung persönlicher Vorurteile kann zu neuen Perspektiven führen, die man im nüchternen Zustand nicht erreichen könnte. Die Unterdrückung dieser angeborenen Tendenz führt oft zu der Erkenntnis, dass bestimmte Aspekte der Persönlichkeit, der Weltanschauung und der Kultur einer Person keine objektiven Wahrheiten über die Realität widerspiegeln, sondern in Wirklichkeit subjektive oder sogar wahnhafte Meinungen sind.[1] Diese Erkenntnis führt oft zu oder begleitet tiefe Zustände der Einsicht und kritischen Introspektion, die signifikante Veränderungen in der Perspektive einer Person hervorrufen können, die Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre nach der Erfahrung selbst andauern.

Die persönliche Voreingenommenheitsunterdrückung wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie z.B. konzeptionellem Denken, Analyseverbesserung und insbesondere Gedächtnisunterdrückung. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss von hohen Dosen von Halluzinogenen wie Dissoziativa und Psychedelika ausgelöst. Es kann jedoch auch in einem viel geringeren Ausmaß unter dem Einfluss von sehr hohen Dosierungen von Entaktogenen und Cannabinoiden auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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