Unterdrückung des Appetits

Appetitunterdrückung kann beschrieben werden als die Erfahrung einer deutlichen Abnahme des Hungergefühls und des Appetits einer Person in einer Weise, die sowohl zu einem geringeren Verlangen nach Essen als auch zu einem verminderten Genuss des Geschmacks führen kann. Dies führt typischerweise dazu, dass die Person längere Zeiträume ohne Essen verbringt.

Je nach Intensität kann dieser Effekt zu einem Gefühl des völligen Desinteresses oder sogar des Ekels gegenüber Lebensmitteln führen. Gelegentlich kann er häufig zu körperlichen Beschwerden (wie Übelkeit) beim Versuch, Nahrung zu sich zu nehmen, führen. In Fällen schwerer Appetitunterdrückung ist es für eine Person oft einfacher, flüssige Nahrung, wie z.B. Proteinshakes, zu sich zu nehmen, um die für das Funktionieren notwendige Nahrung zu erhalten.

Die Unterdrückung des Appetits wird oft von anderen gleichzeitigen Effekten wie Stimulation oder Schmerzlinderung in einer Weise begleitet, die dazu führen kann, dass man das Gefühl hat, entweder genug Energie zu haben, um keine Nahrung zu benötigen, oder gut genug betäubt zu sein, um den Schmerz des Hungers nicht zu spüren. Am häufigsten wird er unter dem Einfluss moderater Dosierungen von Stimulanzien wie Amphetamin, Methylphenidat, Nikotin, MDMA, und Kokain ausgelöst. Es kann jedoch auch unter dem Einfluss anderer Verbindungen wie Opioiden, Psychedelika und selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) auftreten. Erwähnenswert ist, dass es bei längerem Konsum dieser Substanzen häufig zu einer Gewichtsabnahme kommt.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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