Umgebungsorbismus

Umgebungsorbismus (englisch Environmental orbism) ist definiert als eine visuelle Segmentierung der äußeren Umgebung in Kreise und Sphären unterschiedlicher Menge und Größe. Sobald diese Segmente etabliert sind, können sie langsam von ihrer ursprünglichen Position wegdriften und oft ihre Größe verändern, was zu Lücken zwischen ihnen führt. Der Raum innerhalb dieser Lücken kann entweder komplett dunkel sein oder aus einer eng begrenzten visuellen Geometrie bestehen.

Dieser dunkle Raum kann schließlich wachsen und die Größe der Kugeln schrittweise verringern, bis eine Person sich in einem dissoziativen Loch wiederfindet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man in der Lage ist, die Details und den Aufbau sowohl der verschiedenen Abschnitte der Verzerrung als auch der Lücken zwischen ihnen zu spüren und zu erkennen.

Umgebungsorbismus wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie z.B. dem Zerschneiden der Landschaft und der visuellen Abkopplung. Er wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosen dissoziativer Substanzen wie Ketamin, PCP und DXM ausgelöst.

Galatea of the Spheres von Salvador Dalí

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

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