Traumpotenzierung

Die Traumpotenzierung ist definiert als ein Effekt, der die subjektive Intensität, Lebendigkeit und Häufigkeit von schlafenden Traumzuständen erhöht. Dieser Effekt führt auch dazu, dass Träume eine komplexere und zusammenhanglosere Handlung mit einem höheren Detail- und Definitionsgrad haben. Zusätzlich bewirkt der Effekt eine stark erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass sie zu luziden Träumen werden.

Die Traumpotenzierung wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosen von oneirogenen Substanzen ausgelöst, einer Klasse von Halluzinogenen, die spezifisch Träume potenzieren, wenn sie vor dem Schlaf eingenommen werden. Sie kann aber auch als Restnebenwirkung des Einschlafens unter dem Einfluss einer extrem großen Vielfalt von Substanzen auftreten. Zu anderen Zeiten kann es als relativ anhaltende Wirkung auftreten, die als Symptom der Halluzinogenen Persistierenden Wahrnehmungsstörung (HPPD) aufgetreten ist.

Analyse

Es gibt Hunderte von Studien, in denen Cholinomimetika lokal oder systematisch an der medialen pontinen retikulären Formation appliziert wurden, um den REM-Schlaf zu induzieren und zu verstärken. Einige cholinerge Medikamente induzieren den REM-Schlaf, während andere den REM-Schlaf potenzieren. Es gibt jedoch widersprüchliche Hinweise darauf, ob dieser Effekt auf Menschen mit Depressionen beschränkt ist. Aminerge Medikamente, wie Serotonin- und/oder Noradrenalin-Wiederaufnahme hemmende Antidepressiva, unterdrücken den REM-Schlaf. Nicht-antidepressive Medikamente, einschließlich Amphetamine, Barbiturate und Narkotika, zeigten keine großen und anhaltenden Reduzierungen des REM-Schlafs, gefolgt von einem Rebound.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

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