Tracer

Tracer sind definiert als die Erfahrung von Spuren unterschiedlicher Länge und Opazität, die hinter sich bewegenden Objekten hinterlassen werden, ähnlich denen, die man in der Langzeitbelichtungsfotografie findet. Diese können sich als genau dieselbe Farbe des sich bewegenden Objekts manifestieren, das sie erzeugt, oder manchmal eine zufällig ausgewählte eigene Farbe sein.

Ein relativ konsistenter Weg, diesen visuellen Effekt zu reproduzieren, ist die einfache Bewegung der Hand vor dem Gesicht oder das Werfen eines Gegenstandes unter dem Einfluss einer moderaten Dosis von Psychedelika.

Dieser Effekt kann sich in den 4 verschiedenen Intensitätsstufen manifestieren, die im Folgenden beschrieben werden:

  • Subtil – Auf der niedrigsten Stufe können Tracer als ein fast vollständig transparentes Nachbild beschrieben werden, das schnell verschwindet und bewegten Objekten dicht hinterherläuft.
  • Deutlich – Auf dieser Stufe nehmen die Leuchtspuren in ihrer Länge zu und werden etwa halb so lang wie die Entfernung über das Gesichtsfeld, die das Objekt, dem sie folgen, zurückgelegt hat. Die Klarheit dieser Leuchtspuren wechselt von kaum sichtbar zu deutlich und teilweise transparent in der Farbe.
  • Intensiv – Auf dieser Stufe werden die Markierungsfahnen größtenteils massiv und fast vollständig undurchsichtig mit zunehmend deutlichen und scharfen Kanten. Dadurch entsteht ein deutlicher Kontrast zwischen der Leitspur selbst und dem Hintergrund dahinter. Die Leuchtspuren verschwinden langsamer aus dem Blickfeld einer Person und können bis zu mehreren Sekunden in der Luft bleiben. Daraus ergeben sich längere Spuren, die die gesamte Strecke über das Gesichtsfeld abdecken, die das Objekt, das sie erzeugt hat, zurückgelegt hat.
  • Allumfassend – Auf der höchsten Stufe ist das Gesichtsfeld einer Person so empfindlich für die Erzeugung von Leuchtspuren geworden, dass es bei der geringsten Bewegung eines Objekts oder des Auges vollständig verwischt und zu einer allumfassenden Leuchtspur verschwimmt. Dies kann das Sehen extrem erschweren, es sei denn, man hält die Augen in einer unbewegten Umgebung still, da die Tracer fast unendlich lange verweilen oder bis man an anderer Stelle im Gesichtsfeld nachschaut.
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Tracer werden oft von anderen zeitgleichen Effekten wie Driften und Nachbildern begleitet. Sie werden am häufigsten unter dem Einfluss von milden Dosen psychedelischer Substanzen wie LSD, Psilocybin und Meskalin ausgelöst. Sie können jedoch auch seltener unter dem Einfluss bestimmter Stimulanzien und Dissoziativa wie MDMA oder 3-MeO-PCP auftreten.

Shamanic tracers by Anonymous.jpg

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

Ich berufe mich dabei auf die Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0 des Wikis, weshalb dieser Artikel auch darunter fällt.

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