Stimulation

Stimulation kann beschrieben werden als eine Erhöhung des physischen Energieniveaus einer Person, die als aufmunternd und anregend interpretiert wird, wenn es um Wachsamkeit, Bewegung, das Ausführen von Aufgaben, Redseligkeit und allgemeine Übungen geht.

Auf niedrigeren Ebenen stellt sich die Stimulation typischerweise eher als ermutigend denn als erzwungen dar. Man kann dies als ein ausgesprochen energetisches Gefühl beschreiben, jedoch auf eine rein kontrollierbare Weise, die die Person nicht mit unwillkürlichen Bewegungen überfordert, wenn sie sich dafür entscheidet, keine großen Energiemengen mehr auszugeben. Es wird oft von anderen zeitgleichen Effekten wie Motivationssteigerung, Analysesteigerung, Gedankenbeschleunigung, Fokusverbesserung und Appetitunterdrückung in einer Weise begleitet, die zu einer deutlichen Steigerung der Gesamtproduktivität der Person führen kann.

Auf höheren Ebenen stellt sich die Stimulation typischerweise eher als erzwungen denn als gefördert dar. Dies kann als die Auswirkungen einer gesteigerten Energie beschrieben werden, die so ausgeprägt ist, dass die Person nicht in der Lage ist, sich zu entspannen, und einen unwiderstehlichen Drang verspürt, irgendeine Art von körperlicher Aufgabe auszuführen. Sie wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie z.B. Denkstörungen, Fokusunterdrückung, Unterdrückung des Kurzzeitgedächtnisses, erhöhter Herzfrequenz, Zähneknirschen, vorübergehender erektiler Dysfunktion, Schwitzen und Dehydrierung in einer Weise, die zu einer deutlichen Abnahme der Gesamtproduktivität der Person führen kann.

Die Stimulation wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosierungen von stimulierenden Substanzen, insbesondere von dopaminergen Stimulanzien wie Amphetamin, Methylphenidat, MDMA und Kokain, ausgelöst. Sie kann jedoch auch unter dem Einfluss anderer Substanzen wie bestimmter Psychedelika und bestimmter Dissoziantien auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


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