Zuletzt aktualisiert am 13. August 2022

Wie du sicher weißt, entwickeln die meisten Drogen und Medikamente eine Toleranz, wenn man sie häufig und in zu kurzen Abständen konsumiert. Das ist bei psychedelischen Drogen nicht anders. Nimmst du z.B. innerhalb von einer Woche mehrmals LSD in gleicher Dosierung zu dir, wird die Wirkung bedeutend schwächer sein. Die Dosierung muss also erhöht werden, um die selbe, gewünschte Wirkung zu verspüren. Dies stellt bei den meisten Drogen eine große Gefahr da, da eine höhere Dosierung deinen Körper stärker belastet, die Chance einer Überdosierung erhöht und extrem ungesund ist.

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Glücklicherweise gehört LSD zu den sichersten Drogen der Welt. Sie belastet den Körper kaum bis gar nicht. Eine höhere Dosierung könnte nur für unerfahrene Psychonauten eine enorme Belastung darstellen. Jeder kennt die Horrorgeschichten von LSD-Trips. Viele sind Propaganda, einige sind leider wahr. Ich selbst kenne leider auch Personen im Bekannten- und Freundeskreis, die selbst nach einer Viertelpappe „hängengeblieben“ sind und einer hat sich sogar umgebracht, nachdem er sich nach einem LSD-Trip einweisen lies und von dort abgehauen ist (Sprung von einer sehr hohen Brücke). Diese Personen waren alle mental vorbelastet, deswegen sollte man (psychedelische) Drogen niemals konsumieren, falls man unter psychische Störungen leiden sollte.

Erstes Mal LSD: Wie hoch dosieren? Ein kleiner Anfänger-Ratgeber für den ersten Trip

Doch wieso bauen wir überhaupt eine Toleranz gegenüber Substanzen auf? Nun, der Körper bemerkt die, dem Körper fremde, Substanz und beschleunigt den Körpereigenen Metabolismus, um sie wieder loszuwerden. Dabei wird die Leberfunktion erhöht. Dieser Vorgang beschleunigt sich, wenn wir die Substanz öfter und in kurzen Zeitabständen einnehmen.

Bestimmte Drogen, wie etwa Mescalin, Psilocybin der Zauberpilze oder LSD gehören außerdem zu den sogenannten Serotoninagonisten. Serotin ist bekanntlich ein Neurotransmitter, der Glücksgefühle und Wohlbefinden auslöst. Studien haben gezeigt, dass die Dichte eben jeder Serotoninrezeptoren bei häufigem Konsum abnimmt.

Die Sache mit der Kreuztoleranz…

Vielleicht habt ihr ja schon einmal von der Kreuztoleranz gehört. Darunter versteht man, dass man gegenüber Drogen mit (meistens) ähnlicher Wirkungsweise ebenso Toleranz entwickelt, wie mit der, die man konsumiert hat.

Bekannte Kreuztoleranzen sind z.B.

  • An den Opioid-Rezeptoren:

Opioide, wie Tilidin, Tramadol, Codein, Morphin und Heroin

  • An den GABA-Rezeptoren

Benzodiazepine, wie Diazepman (Valium), Barbiturate, Ethanol, GBL/GHB, Phenibut, Baclofen

  • Am Serotonin-2A-Rezeptor:

LSD, Psilocin/Psilocybin, Mescalin

  • An Endocannabinoid-Rezeptoren:

THC (Cannabis) und synthethische Cannabinoide

Online-Toleranzrechner

Auf dieser Seite könnt ihr eure letzte Dosis angeben und die Tage, die seitdem vergangen sind. Schon habt ihr die Dosierung, die ihr einnehmen müsst, um die selbe Wirkung erneut zu verspüren. Wie ihr seht, ist die Toleranz ziemlich stark, allerdings dauert es nicht allzu lange, bis sie wieder verschwindet.

Falls ihr also keine unschöne Überaschung auf eurem Trip erleben wollt, oder unnötig Geld für Blotter ausgeben wollt, falls ihr mal öfter trippen wollt, in kurzer Zeit, würde ich zu einem Online-Toleranz-Rechner raten.

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