Nachbilder

Nachbilder (auch als Palinopsie bekannt, auf englisch After images) sind definiert als visuelle Wahrnehmungen, die nach dem Aufhören der Belichtung mit dem Originalbild weiterhin in der Vision erscheinen. Eine häufige Form des Nachbildes ist das helle Leuchten, das in der Vision zu schweben scheint, nachdem man einige Sekunden lang in eine Lichtquelle geschaut hat. Dieser Effekt ist ähnlich wie bei Leuchtspuren, unterscheidet sich aber dadurch, dass er keine weichen Unschärfen hinter sich bewegenden Objekten erzeugt.

Während halluzinogener Erfahrungen können bewegte Objekte hinter ihrem Bewegungspfad eine Spur von überlagerten, unbewegten Bildern erzeugen. Dies erzeugt eine Reihe von überlagerten Bildern eines sich bewegenden Objekts über das Gesichtsfeld, die umso mehr verblassen, je länger die Zeit vergeht, seit das Objekt diesen Ort im Raum eingenommen hat. Eine weitere häufige Manifestation dieses Effekts ist die Fähigkeit, ein Restbild der äußeren Umgebung für einige Sekunden zu sehen, nachdem man die Augen geschlossen hat, bevor es allmählich verblasst.

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After images by StingrayZ

Nachbilder werden oft von anderen koinzidierenden Effekten wie Tracern und Drift begleitet. Sie werden am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosierungen psychedelischer Verbindungen wie LSD, Psilocybin und Meskalin induziert. Nachlaufeffekte wurden jedoch auch mit anderen Medikamenten einer ganz anderen Pharmakologie, wie z.B. GABA-Potentiatoren, beobachtet.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

Ich berufe mich dabei auf die Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0 des Wikis, weshalb dieser Artikel auch darunter fällt.

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