Zuletzt aktualisiert am 13. August 2022 .

Die meisten Drogen und psychedelischen Substanzen entwickeln bei regelmäßigem Gebrauch, mal früher, mal später, eine Toleranz und die Dosis muss also nach und nach erhöht werden, um die gewünschte Wirkung wieder zu erzielen. Aus diesem Grund handhaben viele erfahrene Microdoser, darunter der US-Amerikanische Psychologe, Psychedelika-Forscher, Autor und Microdosing-Pionier James Fadiman, der mit seinem 2011 veröffentlichtem Standardwerk „The Psychedelic Explorer’s Guide: Safe, Therapeutic, and Sacred Journeys“ einen wahren Boom mit Microdosing auslöste, nach einem eigenen Konsummodell: Jeden 4. Tag wird eine LSD Mikrodosing eingenommen. Am Tag danach beobachtet man, welche Auswirkungen die Einnahme gebracht hat und notiert sie in einem Microdosing-Tagebuch. Am folgenden, dritten, Tag wird pausiert.

Konsummodell für Microdosing nach Dr. Fadiman

So könnte eine Woche Microdosing aussehen © TheThirdWave.co

Dies muss aber nicht zwingend so gehandhabt werden. Auch alle zwei bis drei Tage LSD, beziehungsweise Pilze hat sich als erfolgreich erwiesen. Letztendlich muss jeder seine eigene individuelle Dosis und Microdosing-Frequenz herausfinden, je nach Berdarf und Verträglichkeit. Selbiges gilt für die Toleranz: Bei jedem steigt und sinkt die Toleranz anders, so gibt es Menschen, die Pilze täglich Mikrodosieren, oder bei denen die LSD-Toleranz langsamer aufbaut, als bei anderen. Grundsätzliche rate ich aber von einem täglichen Konsum ab. Gönnt eurem Körper und Gehirn die Pausen. LSD kann eine starke Toleranz entwickeln, die nicht so schnell wieder weg geht, wie es manchmal zu lesen ist.

Microdosing-Rechner für Pilze und LSD

Apropo Toleranz, auf folgender Seite könnt ihr eure letzte Dosis eingeben und die vergangen Tage und erhaltet die Mengenangabe, die nötig ist um die selben Effekte seit dem letzten Mal zu wiederholen.

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