Konzeptuelles Denken

Konzeptuelles Denken ist definiert als eine Veränderung der Art und des Inhalts des eigenen inneren Gedankenstroms. Diese Veränderung prädisponiert einen Benutzer dazu, Gedanken zu denken, die nicht mehr primär aus Wörtern und linearen Satzstrukturen bestehen. Stattdessen bestehen die Gedanken gleichermaßen aus unglaublich detaillierten Wiedergaben der von Natur aus verständlichen und innerlich gespeicherten Konzepte, für die es keine Worte gibt. Die Gedanken werden nicht mehr von einem inneren Erzähler gesprochen, sondern „gefühlt“ und intuitiv verstanden.

Wenn eine Person in diesem Zustand zum Beispiel an eine Idee wie „Stuhl“ denkt, hört man das Wort nicht als Teil eines internen Gedankenstroms, sondern fühlt die intern gespeicherten, vorsprachlichen und von Natur aus verständlichen Daten, die das spezifische Konzept umfassen, das im Gedächtnis als „Stuhl“ bezeichnet wird. Diese begrifflichen Gedanken werden in einer umfassenden Detailtiefe gefühlt, die sich in der primär sprachlichen Denkstruktur des Alltags als beispiellos erweist. Dies wird von denjenigen, die es erleben, manchmal als eine „höhere Ebene des Verstehens“ interpretiert.

Während dieser Erfahrung kann das begriffliche Denken dazu führen, dass man nicht nur die Gesamtheit der einem Konzept zugeschriebenen Daten spürt, sondern auch, wie ein bestimmtes Konzept mit anderen bekannten Konzepten in Beziehung steht und von ihnen abhängt. Dies kann zu der Wahrnehmung führen, dass die Person das komplexe Zusammenspiel zwischen der Idee, über die nachgedacht wird, und deren Beziehung zu anderen Ideen besser verstehen kann.

Konzeptuelles Denken wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie der Unterdrückung persönlicher Voreingenommenheit und der Verbesserung der Analyse. Es wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosen halluzinogener Substanzen, wie Psychedelika und Dissoziativa, ausgelöst. Sie kann jedoch auch in geringerem Ausmaß unter dem Einfluss von Entaktogenen, Cannabinoiden und Meditation auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

%d Bloggern gefällt das: