Kognitive Euphorie

Kognitive Euphorie (semantisch das Gegenteil von kognitiver Dysphorie, auf englisch „Cognitive euphoria„) ist medizinisch anerkannt als ein kognitiver und emotionaler Zustand, in dem eine Person intensive Gefühle des Wohlbefindens, des Hochgefühls, des Glücks, der Aufregung und der Freude erlebt.[1] Obwohl Euphorie eine Wirkung ist (d. h. eine Substanz ist euphorisierend),[2][3] wird der Begriff umgangssprachlich auch verwendet, um einen Zustand transzendenten Glücks zu definieren, der mit einem intensiven Gefühl der Zufriedenheit verbunden ist.[4] Neuere psychologische Forschungen legen jedoch nahe, dass Euphorie in hohem Maße zu Glück beitragen kann, aber nicht mit Glück gleichgesetzt werden sollte.[5]

Kognitive Euphorie wird oft von anderen zeitgleichen Effekten wie körperlicher Euphorie und taktiler Verstärkung begleitet. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss von moderaten Dosen von Opioiden, Entaktogenen, Stimulanzien und GABAergenen Depressiva ausgelöst. Sie kann jedoch auch in geringerem Ausmaß unter dem Einfluss halluzinogener Substanzen wie Psychedelika, Dissoziativa und Cannabinoiden auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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