Gedankenverlangsamung

Gedankenverlangsamung (auch bekannt als Bradyphrenie) ist definiert als der Prozess des Denkens, der im Vergleich zu dem der normalen Nüchternheit deutlich verlangsamt ist. Bei diesem Effekt hat man das Gefühl, dass die Zeit, die man braucht, um einen Gedanken zu denken, und die Zeit, die zwischen den einzelnen Gedanken vergeht, so stark verlangsamt ist, dass kognitive Prozesse stark beeinträchtigt werden. Sie kann sich in verzögertem Erkennen, verlangsamten Reaktionszeiten und Defiziten in der Feinmotorik äußern.

Die Verlangsamung des Denkens wird oft von anderen zeitgleichen Effekten begleitet, wie z.B. der Unterdrückung von Analysen und Sedierung, so dass nicht nur die Denkgeschwindigkeit, sondern auch die Schärfe der geistigen Klarheit einer Person deutlich abnimmt. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss hoher Dosen von depressiven Substanzen wie GABAergika, Antipsychotika, und Opioiden induziert, kann aber auch in geringerem Maße unter dem Einfluss hoher Dosen von Halluzinogenen wie Psychedelika, Dissoziativa, Delirantien,und Cannabinoiden auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

Ich berufe mich dabei auf die Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0 des Wikis, weshalb dieser Artikel auch darunter fällt.

%d Bloggern gefällt das: