Fokusunterdrückung

Fokusunterdrückung (auch als Ablenkbarkeit bekannt) ist medizinisch anerkannt als eine verminderte Fähigkeit, sich selektiv auf einen Aspekt der Umgebung zu konzentrieren, während andere Dinge ignoriert werden. Sie lässt sich am besten durch Gefühle intensiver Ablenkbarkeit charakterisieren, die einen daran hindern können, sich auf grundlegende Aufgaben zu konzentrieren und diese auszuführen, von denen man sich normalerweise relativ leicht nicht ablenken lassen würde. Dieser Effekt tritt oft in Synergie mit anderen zusammenfallenden Effekten wie Motivationsunterdrückung, Gedankenverlangsamung und Sedierung auf.

Die Fokusunterdrückung wird oft von anderen koinzidierenden Effekten wie Sedierung, Motivationsunterdrückung und Kreativitätsunterdrückung begleitet. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss von mäßigen oder hohen Dosen von Antipsychotika, Benzodiazepinen, Cannabinoiden, und Halluzinogenen ausgelöst. Es ist jedoch erwähnenswert, dass Stimulanzien, die bei leichter bis mittlerer Dosierung in erster Linie eine Fokussierung hervorrufen, bei höherer Dosierung oft auch zu einer Fokussierungsunterdrückung führen.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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