Existentielle Selbstverwirklichung

Existentielle Selbstverwirklichung kann als eine plötzliche Erkenntnis, Offenbarung oder Bestätigung der Existenz einer Person innerhalb dieses Universums beschrieben werden. Dies fühlt sich typischerweise wie ein plötzliches und tiefgreifendes „Aufwachen“ oder eine „Wiedergeburt“ an, die zu einem intensiven Gefühl der Motivation, einem zusätzlichen Sinn für das eigene Leben, einem plötzlichen Verständnis der eigenen Situation, einer Wertschätzung für das Leben und einem Gefühl der Dringlichkeit, das Beste daraus zu machen, solange es andauert, führt. Während dieses Zustandes wird kein neues Wissen erlernt, sondern die bereits bekannten Informationen über die eigene Existenz werden auf plötzliche und tiefgreifende Weise neu integriert, was zu einem tiefen Gefühl der Wertschätzung für die unwahrscheinlichen Umstände der eigenen Existenz führt. Die Nachwirkungen dieses Effekts reichen oft bis in die Nüchternheit hinein, was möglicherweise zu dauerhaften positiven Effekten für die Person führt.

Existentielle Selbstverwirklichung wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosen psychedelischer und dissoziativer Substanzen wie Ketamin, LSD, 4-AcO-DMT und DCK hervorgerufen. Sie kann aber auch in geringerem Ausmaß nach Nahtoderfahrungen und unter dem Einfluss von Entaktogenen wie MDMA auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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