Zuletzt aktualisiert am 13. August 2022 .

Wenn du diese Zeilen liest bedeutet das wohl, dass du kurz vor deinem ersten LSD-Trip stehst und dich informieren möchtest, welche Dosis für Anfänger die beste ist. Bravo! Damit handelst du äußerst verantwortungsbewusst für dich, deine Psyche und deine Mitmenschen!  Weißt du ich bin ein bisschen stolz auf dich, denn nicht viele Menschen machen das. Du weißt schon, sich informieren und verantwortungsbewusst konsumieren und so was. Oder die Safer-Use-Regeln einhalten.

TL;DR weiter unten.

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Das ist bei allen Drogen wichtig und so eben auch bei LSD. Wenn du zu wenig nimmst, wirst du ziemlich enttäuscht sein, weil du kaum „Optics“ (also die von LSD-Konsumenten oft gewünschten Halluzinationen, die man aber auf gar, gar keinen Fall mit den Klischees aus Filmen vergleichen darf. Hier ist ein Video, dass es etwas realistischer darstellt und zeigt, wie Optics auf LSD aussehen können.) haben wirst. Nimmst du sogar noch etwas weniger, wirst du dich leicht angetrunken fühlen für die nächsten sechs bis zwölf Stunden, was sich meiner Meinung nach ziemlich ekelhaft anfühlt. Und wenn du sogar noch viel weniger nimmst (was aber versehentlich nicht passieren wird) dann landest du im Microdosing. Microdosing hat enorm viele Vorteile (gerade unter Managern oder Leuten im Silicon-Valley sehr beliebt!), z.B. steigert es die Produktivität und Konzentration.

Nimmst du aber (gerade beim ersten Mal) zu viel, fangen die Probleme an. Gerade Menschen, die unter psychischen Problemen leiden, sollten die Finger lassen, oder vielleicht sogar noch mit etwas weniger anfangen, als ich hier als Minimum empfehlen werden. Ich kenne leider Menschen, die auf LSD tatsächlich „hängengeblieben“ sind und auch eine Person, die sich umgebracht hat, nachdem sie unmittelbar nach der Flucht aus einer Klinik, in die sie sich einwiesen lies nach einem ihrer ersten LSD-Trips von einer sehr hohen Brücke sprang. Wichtig zu erwähnen wäre mir aber, dass diese Person psychische Erkrankungen hatte.

Damit möchte ich euch keine Angst machen. Auf keinen Fall. Ihr solltet aber Respekt vor LSD haben und verstehen, dass diese Droge nicht für alle Menschen ist (diese Anzahl, die LSD meiden sollte ist aber ein sehr kleiner Prozentsatz, aber er existiert). Ihr werdet nicht gleich von einer Brücke springen, das klingt sehr nach 60er Jahre Propaganda und kommt in Echt auch tatsächlich kaum vor (ich hab sogar mal gelesen, dass während einem LSD-Trip tatsächlich noch niemand gestorben sein soll und an irgendwelchen Folgeschäden sowieso nicht, LSD ist eine der sichersten Drogen überhaupt).

Was ich eigentlich sagen will: Eine zu hohe (Anfangs-)Dosis kann nicht nur für psychisch Vorbelastete problematisch sein, sondern auch jede andere Person enorm überfordern und letztendlich dann verängstigen. Wie immer lautet das Stichwort auch hier wieder: Set und Setting.

Konsumiert nur wenn es euch gut oder sehr gut geht, nicht aber wenn es euch nur so Mittel, schlecht oder extrem scheiße geht. Lasst es auch lieber wenn ihr auf einer Party seid, auf die euer Ex kommen soll, oder wenn ihr zu Hause bei euch seid und die Eltern früher als geplant zurückkommen könnten oder wenn ihr allgemein lieber mit euren engen Freunden (gemeinsam) trippen wollt, aber einer doch auf eine Feier gehen will. Da ist nur Ärger vorprogrammiert. Lasst euch auch zu nichts zwingen und überstürzt nichts, wenn ihr euch noch nicht bereit fühlt, es ist okay zu warten (ich kling schon wie Dr. Sommer).

Falls ihr irgendwann so erfahren seid wie ich (nein, das klingt falsch. Sagen wir… erfahrener im Umgang mit LSD), dann könnt ihr mit so Situationen (besser) umgehen. So hab ich schon auf Familienfeiern an Weihnachten auf 300µg oder mehr getrippt, alleine in die Schweiz auf LSD auf eine Rave gefahren oder im Sommer im Europa Park ohne Sonnenbrille. Um nur ein paar, etwas verrücktere, Beispiele zu nennen. Fun Times!

Bis es aber so weit, gilt es erst Mal den ersten Trip zu erleben und dieser wird garantiert unvergesslich und wunderschön (Sex auf LSD ist übrigens eins der geilsten Dinge überhaupt, aber psst).

Nun folgt aber endlich meine Dosierungs-Empfehlung für das erste Mal LSD!

Viel Spaß,

Euer

Dr. Sommer

Die optimale Dosis beim ersten Mal LSD

Ein üblicher Blotter (so nennt man die Pappe, die sich in Filmen oder sonst wo häufig auf bzw. eher unter die Zunge gelegt wird) hat in der Regel 100μg (Mikrogramm). Verlasst euch auf diese Angabe bitte nicht, denn es ist unmöglich vorher genau zu wissen, wie viel μg tatsächlich auf einem Blotter drauf sind, ohne vorher in einem Labor (z.B. in Berlin, in der Schweiz, mit einem Testkit oder auch bei manchen Festivals) testen zu lassen. Wenn ihr euch das Zeug selbst aus dem Darknet (eine Anleitung habe ich hier verfasst aber sagt es nicht der Polizei) kauft seid ihr in der Regel besser beraten, da dort angegeben wird, wie stark die Blotter sind. Das Zeug dort kann auch gestreckt sein, oder die Angaben können leicht variieren, allerdings sind die Substanzen dort reiner als auf der Straße und anhand der Bewertungen seht ihr auch, wie seriös der Anbieter ist. Falls ihr den Dealer kennt, oder durch einen Kumpel erfahren hast, wie stark die Pappe ist, kannst du einen ganzen nehmen, da wie gesagt die meisten Blotter heutzutage bereits die optimale Anfängerdosis besitzen (also 60-120μg).

Mit meiner Freundin hab ich damals 150μg genommen, allerdings war ich (als erfahrene Person) dabei und wir waren in einem vertrauten Umfeld und wurden nicht gestört und hatten uns lange darauf vorbereitet. Eine niedrigere Dosis könnte für viele enttäuschend sein, wer also die selben Voraussetzungen wie meine Freundin erfüllt und sich bereit und nicht gedrängt fühlt, erlebt mit dieser Dosis eine ordentliche LSD-Erfahrung. Höher würde ich beim ersten Mal aber nicht gehen.

Lest auch: Wie wirkt welche Dosis von LSD?

TL;DR: Die empfohlene Dosis für das erste Mal liegt wohl irgendwo zwischen 60-120μg. Unter speziellen Voraussetzungen wie einem Tripsitter und genug Vorbereitung und einem Setting, in dem man sich wohl fühlt, kann man auch bis maximal 150μg gehen.

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