(Epileptische) Anfälle

Ein epileptischer Anfall (umgangssprachlich Anfall) kann als eine kurze Episode von Anzeichen und/oder Symptomen beschrieben werden, die auf eine abnormale, übermäßige oder synchrone neuronale Aktivität im Gehirn zurückzuführen sind. Die äußere Auswirkung kann von unkontrollierten ruckartigen Bewegungen (tonisch-klonischer Anfall) bis hin zu einem subtilen, kurzzeitigen Bewusstseinsverlust (Absence-Anfall) reichen.

Die folgende Liste enthält eine umfangreichere Auswahl an Symptomen:

  • Verlust des Bewusstseins und anschließende Verwirrtheit.
  • Unkontrollierbare Muskelkrämpfe, die oft zu einem Sturz führen.
  • Sabbern oder Schaum vor dem Mund.
  • Zusammenpressen des Kiefers und Zungenbeißen.
  • Plötzliche, schnelle Augenbewegungen.
  • Ungewöhnliche Geräusche, wie z. B. Grunzen.
  • Verlust der Kontrolle über die Blasen- oder Darmfunktion.

Die Erkrankung des Gehirns, die durch eine dauerhafte Veranlagung zur Erzeugung epileptischer Anfälle gekennzeichnet ist, wird als Epilepsie bezeichnet, aber Anfälle können auch bei Menschen auftreten, die keine Epilepsie haben. Abhängig von der Ursache wird Epilepsie in der Regel mit antikonvulsiven Medikamenten wie Diazepam und Pregabalin behandelt.

Krampfanfälle werden am häufigsten unter dem Einfluss von Entzugserscheinungen nach längerem chronischem Benzodiazepin- oder Alkoholkonsum ausgelöst. Sie können jedoch auch unter dem Einfluss von moderaten Dosierungen von Stimulanzien, bestimmten Opioiden, synthetischen Cannabinoiden und der 25x-NBOMe-Reihe von Psychedelika auftreten.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:

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