Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2022

Das Landgericht Memmingen hat drei Deutsche wegen des Verkaufs von Marihuana über ein Darknet-Händler-Konto namens „LenasBioLaden“ verurteilt.

Das Gericht verurteilte alle drei Angeklagten – einen 42-jährigen Mann, seine 34-jährige Frau und einen 32-jährigen Mann – nachdem es sie für schuldig befunden hatte, mehr als 740.000 Euro durch den Verkauf von Drogen im Darkweb verdient zu haben.

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Zwischen September 2017 und März 2020 wickelte das Trio mehr als 8.700 Bestellungen über verschiedene Marktplätze ab und verkaufte mehr als 51 Kilogramm Cannabis, so das Gericht.

Die Strafverfolgungsbehörden nahmen die Angeklagten nach zwei Jahren intensiver Ermittlungen durch die Zentralstelle Cybercrime Bayern fest. Die Ermittlungen begannen im Oktober 2018, nachdem Cybercrime-Ermittler bei der Untersuchung eines Darkweb-Marktplatzes auf das Verkäuferkonto „LenasBioLaden“ gestoßen waren.

Die Ermittler identifizierten den Hauptbeschuldigten – einen 42-Jährigen – im Jahr 2019, nachdem sie eine Überwachung in allen vom Verkäufer genutzten Postämtern durchgeführt hatten.

Die Ermittler erwarben Durchsuchungsbefehle für die beiden Verdächtigen, die sie im Juli 2020 identifiziert hatten. Die Durchsuchungen führten zur Beschlagnahmung von Verpackungsmaterial, elektronischen Geräten und ungenannten Mengen an Bargeld und Bitcoin. Außerdem wurden beide Männer verhaftet.

Nach der Verhaftung ermittelte die Polizei weiter gegen die Verdächtigen. Dabei erfuhren sie, dass es einen weiteren Mitverschwörer gab. Später identifizierten sie die Ehefrau des 42-Jährigen als dritte Beschuldigte. Die 34-jährige Frau verschickte täglich zwischen 16 und 48 Drogenpakete.

Am 20. Mai 2021 erschienen die drei Angeklagten zur Urteilsverhandlung vor dem Landgericht Memmingen. Das Gericht verurteilte die 34-Jährige zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung. Die beiden anderen Angeklagten verurteilte das Gericht zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten.

Quelle.

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