Bildratenunterdrückung

Die Bildratenunterdrückung (oder Unterdrückung der Bildrate, englisch Frame rate suppression) ist definiert als die wahrgenommene Verringerung der Geschwindigkeit, mit der visuelle Informationen verarbeitet werden. Während man unter dem Einfluss dieses Effekts steht, kann man das Gefühl haben, dass sich das Sehvermögen verzögert und in einer Weise dargestellt wird, die einem Puffervideo, einer Stop-Motion-Animation, einem Filmstreifen, einem Computermonitor oder einem Stroboskoplicht ähnelt. Bei höherer Intensität kann es dazu führen, dass sich das Sehvermögen einer Person vorübergehend nicht mehr bewegt, als ob es eingefroren wäre. Es ist auch erwähnenswert, dass dieser Effekt mit der als Bewegungsblindheit oder Akinetopsie bekannten Sehstörung vergleichbar ist, aber nicht unbedingt damit zusammenhängt.

Die Unterdrückung der Bildrate wird oft von anderen zeitgleichen Effekten wie Unterdrückung der Sehschärfe und Doppeltsehen begleitet. Sie wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosen dissoziativer Substanzen wie Ketamin, MXE, PCP und DXM ausgelöst.

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

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