Zuletzt aktualisiert am 13. August 2022

Ich denke, ich bin nicht der einzige, wenn ich sage, dass ich auf Cannabis schlechter arbeiten würde. Für so etwas würden sich traditionell „Upper“ besser eignen, auch wenn ich dagegen raten würde, Drogen in seinen Alltag einzubauen.

Knapp jeder zweite war mal bekifft auf der Arbeit

Trotz allem kenne ich einige Menschen, die sich vor (und auch während und ganz sicher nach) der Arbeit einen Joint reinziehen. Diese Beobachtung wird durch eine kürzlich veröffentlichte Studien unterlegt, in der knapp 50% aller Cannabis-Konsumenten aussagten, sie sind schon mal bekifft arbeiten gewesen. Während von diesen Menschen zwar wieder knapp jeder zweite Angst hat, dadurch seinen Job zu verlieren, finden 2 Drittel, dass sie auf Cannabis viel besser arbeiten könnten.

Fragt sich nur, was das für eine Arbeit ist. Ich kann mir vorstellen, dass einfache, eintönige Arbeiten gut bekifft machbar sind. Viele Aufgaben werden automatisiert von der Hand gehen, ohne, dass man groß seinen Kopf anstregen muss. Schwieriger wird es wohl bei Aufgaben, die eine enorm hohe Konzentration erfordern. Hier wird es sicher auf die Erfahrung des Einzelnen ankommen, wie oft man während dem Cannabisrausch diese Tätigkeit bereits ausgeführt hat.

Dass hoffentlich niemand unter dem Einfluss von Cannabis schweres Gerät oder Maschinen bedient, sollte klar sein!

Auf der Arbeit kiffen: Was sollte man beachten?

Möchte man sich hin und wieder oder regelmäßig während dem Arbeiten einen anzünden, sollte man einige, grundlegende Dinge beachten.

Kalkuliert die folgenden Risiken und Fragen ein:

  • Ist euer Arbeitsplatz überhaupt geignet um (unauffällig) irgendwo Gras zu rauchen?
  • Wie würde euer Chef oder eure Kollegen reagieren, falls sie es herausfinden würden? Wäre sogar eine Kündigung realistisch? Wäre es das wert? Gibt es ggf. für den Fall der Fälle sogar schon eine neue Stelle? Sind rechtliche Schritte möglich?
  • Was würde passieren, wenn der Chef einen unangekündigten Drogentest mit euch machen würde?
  • Gibt es auf deinem Arbeitsweg häufiger Verkehrskontrollen?
  • Kann ich bekifft überhaupt meiner Arbeit nachgehen? Wie schätzt du dich und deine Verfassung und Konzentration ein? Wirst du unmotiviert und träge?

Generell empfiehlt sich wohl eher:

Ist es den ganzen Stress und Aufwand überhaupt wert? Arbeitet ihr im Büro, wo jeder das Gras riechen würde? Seid ihr in der Fabrik oder am Band, wo ihr nicht mal so leicht ungestört verschwinden könnt? Bedient ihr einen Gabelstapler, einen Kran oder Maschinen, auf die ihr ständig aufpassen müsst? Besteht vielleicht sogar Lebensgefahr, falls ihr nicht konzentriert und voll bei der Sache seid, wie Busfahrer oder Fluglotse?

Dann lasst es lieber sein. Ganz ehrlich. Freut euch doch auf das wohl verdiente Feierabendbier… oder eben den wohl verdienten Feierabendjoint nach der Schicht! Schönen entspannten Feierabend.

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