Angst

Angst (englisch Anxiety) ist medizinisch anerkannt als die Erfahrung negativer Gefühle der Besorgnis, Beunruhigung und des allgemeinen Unbehagens. Diese Gefühle können von subtil und ignorierbar bis hin zu intensiv und überwältigend genug sein, um Panikattacken oder Gefühle des drohenden Untergangs auszulösen. Angst geht oft mit nervösem Verhalten wie Stimulation, Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit und Muskelverspannungen einher.

Furcht ist die emotionale Reaktion auf eine reale oder als unmittelbar bevorstehend empfundene Bedrohung, während Angst die Vorwegnahme einer zukünftigen Bedrohung ist. Offensichtlich überschneiden sich diese beiden Zustände, aber sie unterscheiden sich auch, wobei Furcht häufiger in Verbindung gebracht wird mit Stößen autonomer Erregung, die für Kampf oder Flucht notwendig sind, mit Gedanken an unmittelbare Gefahr und Fluchtverhalten und Angst häufiger in Verbindung mit Muskelverspannungen und Wachsamkeit in Vorbereitung auf zukünftige Gefahr und vorsichtiges oder vermeidendes Verhalten. Dieser Fokus der antizipierten Gefahr kann intern oder extern abgeleitet werden.

Die durch psychoaktive Substanzen hervorgerufene Angst kann als unausweichliche Wirkung der Droge selbst, durch mangelnde Erfahrung mit der Substanz oder ihrer Intensität, als Verstärkung eines bereits bestehenden Geisteszustandes oder durch die Erfahrung negativer Halluzinationen verursacht werden.

Angst geht oft mit anderen zeitgleichen Effekten wie Depression und Reizbarkeit einher. Am häufigsten wird sie unter dem Einfluss mässig dosierter halluzinogener Verbindungen wie Cannabinoiden, Psychedelika, Dissoziantien und Delirianten ausgelöst, sie kann aber auch während der Entzugssymptome von GABAergen Depressiva und bei stimulierenden Komedonen auftreten.

Panikattacken

Eine Panikattacke ist eine diskrete Periode plötzlich einsetzender intensiver Angst oder Schrecken. Während dieser Attacken gibt es Symptome wie Kurzatmigkeit oder Erstickungsgefühle, Herzklopfen, Herzklopfen oder beschleunigte Herzfrequenz, Brustschmerzen oder Unwohlsein, Ersticken und Angst, verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Panikattacken können unerwartet auftreten, wobei der Ausbruch der Attacke nicht mit einem offensichtlichen Auslöser in Verbindung gebracht wird und stattdessen „aus heiterem Himmel“ erfolgt oder erwartet wird, wobei die Panikattacke mit einem offensichtlichen inneren oder äusseren Auslöser in Verbindung gebracht wird.

Panikattacken werden in der Regel in Momenten schwerer Angst ausgelöst, z.B. durch einen schlechten Trip (Horrortrip). Sie sind sowohl physisch als auch psychisch so subjektiv überwältigend, dass der Anwender glauben könnte, dass er stirbt oder dass ein großes Unglück bevorsteht, und häufig mit einem Herzinfarkt verwechselt wird. Die subjektiven Empfindungen können das rationale Denken überwältigen, selbst wenn der Anwender erkennt, dass er eine Panikattacke hat, insbesondere bei Menschen, die sie noch nie erlebt haben.

Panikattacken werden oft von unangenehmen körperlichen Symptomen begleitet, die die Angst einer Person noch verschlimmern können, da sie fälschlicherweise für ein ernstes Gesundheitsproblem gehalten werden können. Die stärkste psychische Wirkung von Panikattacken ist ein erdrückendes Gefühl des drohenden Untergangs, begleitet von Verzweiflung, Panik und Angst. Diese beginnen in der Regel abrupt und können ihren Höhepunkt innerhalb von 10 bis 20 Minuten erreichen, können im Extremfall aber auch stundenlang andauern, bevor sie von selbst wieder abklingen. Obwohl diese Erfahrung unglaublich belastend ist, ist es wichtig zu beachten, dass sie physisch nicht gefährlich oder schädlich ist.

Die verschiedenen kognitiven und körperlichen Symptome einer Panikattacke werden im Folgenden beschrieben und aufgelistet:

  • Hyperventilation – Hyperventilation tritt auf, wenn man tiefer und schneller als gewöhnlich atmet. Wenn man hyperventiliert, kann man das Gefühl haben, dass man um genügend Luft ringt. Da dadurch der Kohlendioxidgehalt im Blut sinkt, kann dies zu Benommenheit, Herzrasen, Brustschmerzen oder einem Kribbeln in den Gliedmaßen führen.
  • Abnormale Herzfrequenz und Herzklopfen – Aufgrund der Ausschüttung von Stresshormonen können Herzsymptome wie ausbleibende Schläge, Herzklopfen, Brustschmerzen und eine beschleunigte Herzfrequenz auftreten.
  • Taktile Unterdrückung – Dies kann als Gefühlsverlust sowie Taubheit und Kribbelgefühl im ganzen Körper beschrieben werden. Es kann sich anfühlen, als ob die Haut oder Körperteile bei Berührung gefühllos sind, und dies kann in einem kleinen Bereich auftreten oder allumfassend in mehreren Körperteilen oder im ganzen Körper werden. Taubheitsgefühle treten am häufigsten in den Händen, Beinen, Armen, Füßen und im Gesicht auf. Dieser Effekt geht oft mit einem Gefühl von Nadelstichen und Nadeln einher und nimmt im Allgemeinen mit der Hyperventilation zu.
  • Kurzatmigkeit
  • Schwitzen
  • Zittern oder Schütteln
  • Erstickungsgefühle
  • Schmerzen oder Beschwerden in der Brust
  • Körperliche Belastungen
  • Übelkeit oder Unterleibsbeschwerden
  • Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Benommenheit oder Ohnmacht
  • Derealisierung
  • Entpersönlichung
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren oder wahnsinnig zu werden
  • Gefühle des drohenden Untergangs
  • Schüttelfrost oder Hitzewallungen
  • Wahnvorstellungen

Drogen, die diese Wirkung auslösen können:


Große Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautsWiki.

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