Herzrhythmusstörung/Abnormaler Herzschlag durch Drogen

Abnormaler Herzschlag, besser bekannt als Herzrhythmusstörung  (aber auch als Arrhythmie oder Dysrhythmie bezeichnet) wird definiert als ein Problem mit der Frequenz oder dem Rhythmus eines Herzschlags.

Ein zu schneller Herzschlag (mehr als 100 Schläge pro Minute) wird als Tachykardie und ein zu langsamer Herzschlag (weniger als 60 Schläge pro Minute) als Bradykardie bezeichnet. Zur Erinnerung: Das Herz eines normalen Menschens, schlägt im Ruhezustand ca. 60 bis 80 Mal pro Minute. Bei Stress oder körperlicher Anstrengung beschleunigt sich der Puls, während er sich hingegen beim Schlafen verlangsamt.

Leichte oder auch nur gelegentlich auftretende Arrhythmien (also Herzrhythmusstörungen) spürt man oft kaum oder gar nicht. Andere Betroffene spüren sie aber und sprechen und empfinden sie dabei auch oft als Herzrasen oder Herzstolpern. Daraus resultierende Symptome sind unter anderem: Schwindel, Ohnmacht, Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle, sowie Brustenge und Brustschmerzen. Bei manchen kann sogar eine Schockreaktion auftreten.

Arrhythmien werden durch Veränderungen des Herzgewebes verursacht. Das Herz schlägt aufgrund von elektrischen Signalen und diese können durch Stresshormone, Elektrolyte, Medikamente und Drogen beeinflusst werden.

Ein anormaler Herzschlag wird am häufigsten unter dem Einfluss moderater Dosierungen von stimulierenden und beruhigenden (sogenannte Downer) Substanzen wie Kokain, Amphetaminen, Alkohol und Opioiden ausgelöst. Während Stimulanzien dazu neigen, die Herzfrequenz einer Person zu erhöhen, neigen Downer dazu, sie zu senken. Die Kombination beider Faktoren kann oft zu gefährlich unregelmäßigen Herzschlägen führen.

Drogen, die diese Wirkung herbeiführen können:

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