Zuletzt aktualisiert am 13. August 2022

Nachdem 1P-LSD im Juli 2019 verboten wurde in Deutschland, ließ eine legale Alternative nicht lange auf sich warten. Und bereits im selben Monat war es soweit und die ersten Blotter mit dem neuen Wirkstoff 1-Cyclopropionyl-d-lysergic acid diethylamide (als 1cP-LSD, bzw. 1CPLSD bekannt) gelangen sowohl auf den Schwarzmarkt, als auch ins „Clearnet“, wo es legal zu erwerben ist. Zumindest noch.

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1cP-LSD induziert nach der Einnahme psychedelische Effekte indem es auf Serotoninrezeptoren im Gehirn einwirkt. Die Wirkung soll ähnlich oder komplett identisch zu der von „normalem“ LSD und LSD-Analoga wie 1P-LSD, 1A-LSD (ALD-52) und AL-LAD sein, was auch meine Erfahrungen gleicht. Doch später mehr zu den genauen Unterschieden und der Wirkung.

Über die Pharmakologie ist (noch) wenig bekannt. Die Inkubation von 1CP-LSD mit Humanserum führte zur Bildung von LSD, was darauf hindeutet, dass es als Prodrug und Derivat für LSD wirken kann. Somit wird 1cP-LSD erst durch die Verstoffwechselung im menschlichen Körper zu LSD umgewandelt. Zu den charakteristischen Wirkungen gehören geometrische visuelle Halluzinationen, Zeitverzerrung, verstärkte Introspektion (Selbstbeobachtung) Ego-Verlust.

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Geschichte von 1CPLSD

Im Juli 2019 wurde 1-Propionyl-D-lysergsäurediethylamid (1P-LSD) durch eine Aktualisierung des „Neue psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) verboten. Die beliebte Prodrug zu LSD erfreute sich großer Beliebtheit und konnte im „Clearnet“ (also auch ohne das Darknet) legal erworben werden.

Wie es aber so oft ist, dauert es bei LSD-Analoga nicht lange, bis eine neue, legale Alternative auf dem Markt ist. Oft werden nur wenige Strukturformeln verändert und fertig ist eine neue Substanz, die im besten Fall der von LSD komplett gleicht. Bis die Politik mit dem Verbot hinterherkommt, zieht dann meistens eine bestimmte Zeit ins Land. Oft lange genug, damit es sich ausreichend lohnt.

Und so war es bereits im selben Monat wieder so weit und 1cP-LSD erblickte das Licht der Drogenwelt. Der große Nachteil bei neuen psychoaktive Substanzen (bzw. Designerdrogen oder auch „Legal Highs“) ist aber, dass es selbstverständlich keinerlei Studien über Langzeitschäden, genauen Dosierungsangaben oder Wirkungsdauer etc. gibt, wovon meistens eine sehr große Gefahr ausgeht.

Chemie von 1CPLSD

1cP-LSD ist eine halbsynthetische Verbindung aus der Familie der Lysergamide. Sie ähnelt LSD und ist nach der Cyclopropionylgruppe benannt, die an den Stickstoff der polyzyklischen Indolgruppe von LSD gebunden ist. Die Cyclopropionylgruppe besteht aus einem Carbonylring mit der chemischen Formel C3H6, der an eine Aminogruppe gebunden ist. Die Struktur von 1cP-LSD enthält eine polycyclische Gruppe mit einem bicyclischen Hexahydro-Indol, das an eine bicyclische Chinolingruppe gebunden ist. An Kohlenstoff 8 des Chinolins ist ein N,N-Diethylcarboxamid gebunden.

Pharmakologie von 1CPLSD

Aufgrund seiner strukturellen Ähnlichkeit mit LSD wirkt 1cP-LSD wahrscheinlich als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor. Man geht davon aus, dass die psychedelischen Effekte in erster Linie von seiner Wirksamkeit an den im Gehirn verteilten 5-HT2A-Rezeptoren herrühren. 1cP-LSD zeigt wahrscheinlich auch Bindungsaktivität an einer Vielzahl von Monoamin-Rezeptoren, wie z.B. denen für Dopamin und Noradrenalin. Zurzeit liegen jedoch keine Daten vor, die diese Behauptungen unterstützen.

Orale Dosierung von 1CPLSD

Erste (spürbare) Wirkung15µg
Leichte Wirkung25µg bis 75µg
Mittlere, gänige Wirkung75µg bis 150µg
Starke Wirkung150µg bis 300µg
Sehr starke Wirkung300µg+

Hinweis: Die Dosierungsangaben stammen aus dem PsychonautWiki, die diese wiederum von verschiedenen Usern und Quellen beziehen. Trotzdem sollte man sich andersweitig nochmal informieren und die Angaben überprüfen.

Wirkungsdauer von 1CPLSD

Insgesamt8 bis 16 Stunden (ich finde die Wirkung länger als bei herkömmlichem LSD)
Erste (spürbare) WirkungenNach 20 bis 75 Minuten
Dauer von da an, bis zum Höhepunkt („Peak“)45 bis 120 Minuten
Höhepunkt3 bis 5 Stunden
Runterkommen3 bis 5 Stunden
Nachwirkungen6 bis 24 Stunden
Ehrlich Test for Safe Drug Use. Detects LSD, DMT (Ayahuasca), Psilocybin and Psilocin (Mushrooms), AMT, 5-MeO-DMT, 5-MeO-DIPT, 5-MeO-MIPT, 5-MeO-AMT, and Other Indoles. Useful Aid for Microdosing.
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1CPLSD Erfahrungsbericht

Bevor ich auf die Allgemeinen Wirkungen von 1cP-LSD berichte, möchte ich eine kleine Anektote/Erfahrungsbericht erzählen: Bei meinem ersten Mal 1cP-LSD hielt die Wirkung bei mir so lange an, wie nie zuvor. Ich nahm die Pappe ca. um 19 Uhr ein und hatte um 5 Uhr morgens immer noch Optics! Normalerweise halten bei mir LSD-Trips nicht mal mehr so lange, Optics sind schon viel früher weg. Allgemein fühlte sich der Trip viel, viel stärker an als bei LSD.

Meine Freundin hatte erst gar keine Optics, doch dann kamen sie nach ein paar Stunden umso stärker und hielten genau so lange. Ein Kumpel kam auf die Stärke Anfangs nicht klar, was ihn fast den Abend vermiesen lassen hätte. Ich hatte währenddessen irgendwann am Abend starke Herz-/Brustschmerzen, die einfach nicht weggehen wollten, auch nicht nach einem langen Spaziergang und Dehnübungen oder Meditation. Das entwickelte sich leider irgendwann zu einem Horrortrip und obwohl ich eine starke Müdigkeit verspürte und einfach nur noch Schlafen wollte, damit die Schmerzen verschwinden, gelang es mir einfach nicht. Stattdessen hatte ich krasse Mindfucks und visuelle, so wie akustische Halluzinationen, die mich fast in den Wahnsinn getrieben hätten (nicht vergessen, die Brustschmerzen waren ebenso noch da, die sich fast wie ein Herzinfarkt anfühlten). Meine Freundin schlief nach wenigen Minuten ein, ich blieb noch Stunden wach. Zum Glück nicht im Bett, ich beschloss dann das einzige Vernünftige zu tun und mich irgendwie am PC abzulenken, indem ich etwas zocke und auf Youtube schaue und Musik höre. Die Schmerzen gingen nicht weg. Ich war immer noch am trippen. Endlich spürte ich irgendwann, dass ich müde(r) werde und beschloss, noch einen Einschlafversuch zu wagen. Und zum Glück gelang es. Am nächsten Tag waren die Schmerzen weg.

Fazit: Die Wirkung kann einen enorm umhauen, selbst mich als erfahrenen Konsumenten. Anfänger sollten lieber die Finger davonlassen, oder nur eine halbe Pappe konsumieren (100µg ca., ich hatte 200µg, was schon eine starke Dosierung ist). Die Optics sind stärker und der Trip hält viel länger an. Das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung gewesen, aber für mich und meine Freundin und Kumpel war es für eine lange Zeit das letzte Mal 1cP-LSD.

Der Weg des Psychonauten: Enzyklopädie für Reisen in innere Welten - Band 1
  • 392 Seiten - 14.10.2019 (Veröffentlichungsdatum) - Nachtschatten Verlag (Herausgeber)

Körperliche Wirkungen von 1CPLSD

  • Stimulation1cP-LSD wird gewöhnlich als sehr energetisch und stimulierend angesehen, ohne dass es erzwungen wird. Wenn es zum Beispiel in einer beliebigen Umgebung eingenommen wird, fördert es normalerweise körperliche Aktivitäten wie Laufen, Gehen, Klettern oder Tanzen. Im Vergleich dazu sind andere, häufiger verwendete Psychedelika wie Psilocybin im Allgemeinen beruhigend und entspannt.
  • Spontane Körperempfindungen – Das „Body-High“ von 1cP-LSD kann im Vergleich zu seinen visuellen und kognitiven Begleiterscheinungen als proportional sehr intensiv charakterisiert werden. Es verhält sich wie ein euphorisches, sich schnell bewegendes, scharfes und ortsspezifisches Kribbeln. Bei einigen manifestiert es sich spontan an verschiedenen, unvorhersehbaren Punkten während der Reise, aber bei den meisten behält es eine stetige Präsenz, die mit dem Beginn zunimmt und an ihre Grenzen stößt, sobald der Höhepunkt erreicht ist. Bei mäßigen bis hohen Dosen von 1cP-LSD nähert sich dieses Gefühl oft seinem höchsten Niveau und kann so überwältigend werden, dass die Menschen sich durch Lustgefühle geschwächt fühlen können.
  • Körperliche Euphorie – Es ist zu beachten, dass dieser Effekt nicht so zuverlässig induzierbar ist wie bei Substanzen wie Stimulanzien oder Entactogenen und sich ebenso leicht wie extreme körperliche Beschwerden ohne ersichtlichen Grund manifestieren kann.
  • Verbesserung der taktilen Empfindungen – Gefühle von verstärkten taktilen Empfindungen sind bei den meisten 1cP-LSD-Erfahrungen durchgehend auf moderaten Niveaus vorhanden. Wenn die Geometrie der Stufe 8A erreicht ist, ist das intensive Gefühl, plötzlich jeden einzelnen Nerv, der im gesamten Körper einer Person endet, auf einmal wahrnehmen und fühlen zu können, durchgängig vorhanden.
  • Verbesserung der Ausdauer – Diese ist im Vergleich zur Verbesserung der Ausdauer, die durch traditionelle Stimulanzien hervorgerufen wird, im Allgemeinen gering.
  • Unterdrückung des Appetits
  • Verbesserung der Körperkontrolle
  • Schwierigkeit beim Wasserlassen
  • Übermäßiges Gähnen – Dieser Effekt ist deutlich weniger ausgeprägt als bei Psilocybin und seinen verwandten Verbindungen, den in vier Positionen substituierten Tryptaminen.
  • Übelkeit – Gelegentlich wird von leichter Übelkeit berichtet, wenn sie in mäßigen bis hohen Dosierungen konsumiert wird und entweder sofort kurz nach dem Erbrechen des Anwenders vorübergeht oder allmählich von selbst abklingt, wenn der Höhepunkt eintritt.
  • Erhöhter Blutdruck
  • Erhöhte Herzfrequenz
  • Erhöhte Schweißabsonderung
  • Muskelkontraktionen
  • Muskelkrämpfe
  • Pupillenerweiterung
  • Erhöhter Speichelfluss
  • Vasokonstriktion – Eine Vasokonstriktion kann dazu führen, dass sich die Anwender kalt fühlen, insbesondere in den Extremitäten.
  • (Krampf-)Anfälle – Die Wahrscheinlichkeit wird weitgehend aus den Anfällen abgeleitet/extrapoliert, die durch den Gebrauch von LSD gemeldet wurden. Man geht davon aus, dass sie vor allem bei Personen mit einer genetischen Veranlagung ein Risiko darstellt, insbesondere wenn sie von körperlich anstrengenden Bedingungen wie Dehydrierung, Müdigkeit, Unterernährung oder Überhitzung begleitet wird.
LSD-Trip in die Ewigkeit – Gedanken eines Hängengebliebenen
  • 144 Seiten - 12.02.2019 (Veröffentlichungsdatum) - epubli (Herausgeber)

Kognitive Wirkungen von 1CPLSD

Der psychedelische Reiseführer
  • 117 Seiten - 15.07.2014 (Veröffentlichungsdatum) - Nachtschatten Verlag (Herausgeber)

Visuelle Effekte von 1CPLSD

Verbesserungen

Verzerrungen

Geometrie

Die visuelle Geometrie von 1cP-LSD kann als der von 2C-B oder 2C-I ähnlicher im Aussehen beschrieben werden als Psilocin, LSA oder DMT. Sie kann durch ihre Variationen umfassend beschrieben werden als in erster Linie kompliziert in der Komplexität, algorithmisch in der Form, unstrukturiert in der Organisation, hell erleuchtet, farbenfroh im Schema, synthetisch in der Haptik, mehrfarbig im Schema, flach in der Schattierung, scharf in den Kanten, groß in der Größe, schnell in der Geschwindigkeit, glatt in der Bewegung, eckig in den Ecken, nicht eindringend in der Tiefe und konsistent in der Intensität.

Im Fall von Geometrie auf höherer Ebene ist diese Substanz auf Stufe 8A dominant, kann aber unter den richtigen Umständen auch 8B-Geometrie induzieren.

Mehr über die Geometrie und ihre Level erfahrt ihr in meinem ausführlichen Artikel darüber:


Halluzinatorische Zustände

1cP-LSD ist in der Lage, eine ganze Reihe von halluzinatorischen Zuständen auf eine Weise zu erzeugen, die deutlich weniger konsistent und reproduzierbar ist als die vieler anderer häufig verwendeter Psychedelika, insbesondere Tryptamine wie DMT oder Psilocybin-Pilze. Zu diesen Wirkungen gehören:

  • Transformationen
  • Maschinenlandschaften – Diese Komponente ist ein seltener Effekt, der typischerweise nur bei sehr starken bis hohen Dosen auftritt und nicht so beständig wie bei besonders visuellen Psychedelika wie DMT, ETH-LAD und 2C-P und atypischen Psychedelika wie Salvia.
  • Interne Halluzinationen (autonome Entitäten; Settings, Szenarien und Landschaften; perspektivische Halluzinationen und Szenarien und Plots) – Obwohl 1cP-LSD technisch in der Lage ist, halluzinatorische Zustände in einer Weise zu erzeugen, die in ihrer Lebendigkeit und Intensität mit Psilocin oder DMT gleichwertig ist, sind diese Effekte im Vergleich unglaublich selten und inkonsistent. Während traditionelle Psychedelika wie LSA, Ayahuasca und Meskalin nahezu durchgängig innere Halluzinationen auf Geometrieebene 5 und darüber hervorrufen, geht 1cP-LSD in den meisten Fällen direkt in die visuelle Geometrieebene 8A über. Dieser Mangel an konsistent induzierten halluzinatorischen Durchbrüchen bedeutet, dass LSD für die meisten in der Tiefe begrenzt ist. Wenn sie auftreten, können sie in Bezug auf ihre Variationen als klar in der Glaubwürdigkeit, interaktiv im Stil, neue Erfahrungen im Inhalt, autonom in der Kontrollierbarkeit und geometriebasiert im Aussehen beschrieben werden.
  • Äußere Halluzinationen (autonome Entitäten; Schauplätze, Szenarien und Landschaften; perspektivische Halluzinationen und Szenarien und Handlungen)

Akustische Wirkungen von 1CPLSD

Multisensorische Wirkungen von 1CPLSD

  • Synästhesie – In ihrer vollsten Ausprägung ist dies ein sehr seltener und nicht reproduzierbarer Effekt. Eine Erhöhung der Dosis kann die Wahrscheinlichkeit des Auftretens erhöhen, scheint aber nur ein prominenter Teil der Erfahrung bei denjenigen zu sein, die bereits für synästhetische Zustände prädisponiert sind.

Mehr Infos:

https://www.synaesthesie.org/de/synaesthesie

https://de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie

Transpersonale Wirkung von 1CPLSD

Mischkonsum mit 1CPLSD

  • Alkohol – Die zentrale depressive Wirkung von Alkohol kann genutzt werden, um einen Teil der durch 1cP-LSD verursachten Angst und Anspannung zu reduzieren. Alkohol kann jedoch Dehydrierung, Übelkeit und körperliche Ermüdung verursachen, was sich negativ auf die Fahrtrichtung auswirken kann. Den Anwendern wird empfohlen, sich zurückhaltend zu verhalten und eine Portion ihrer üblichen Menge zu trinken.
  • BenzodiazepineBenzodiazepine sind hochwirksam bei der Verringerung der Intensität der Auswirkungen von 1cP-LSD durch die allgemeine Unterdrückung der Gehirnaktivität.
  • CannabisCannabis verstärkt stark die sensorischen und kognitiven Wirkungen von 1cP-LSD. Bei der Verwendung dieser Kombination ist äußerste Vorsicht geboten, da sie die Wahrscheinlichkeit einer negativen psychologischen Reaktion wie Angst, Verwirrung und Psychose deutlich erhöhen kann. Den Konsumenten wird empfohlen, mit nur einem Bruchteil ihrer üblichen Cannabisdosis zu beginnen und zwischen den Hits lange Pausen einzulegen, um eine Überdosierung zu vermeiden.
  • Dissoziativa1cP-LSD verstärkt die kognitiven, visuellen und allgemeinen halluzinatorischen Effekte von Dissoziativa. Dissoziativ-induzierte Löcher, Zwischenräume und Hohlräume sowie innere Halluzinationen werden bei 1cP-LSD lebhafter und intensiver. Diese Effekte korrespondieren mit einem erhöhten Risiko für Verwirrung, Wahnvorstellungen und Psychosen.
  • MDMA1cP-LSD und MDMA sind in hohem Maße synergetisch und verstärken sich gegenseitig in ihren physischen, kognitiven und visuellen Wirkungen. Die Synergie zwischen diesen Substanzen ist nicht vorhersehbar, und es ist ratsam, mit deutlich niedrigeren Dosen zu beginnen, als man für jede einzelne Substanz einnehmen würde. Es gibt einige Hinweise darauf, dass LSD die Neurotoxizität von MDMA erhöht, was auch für 1cP-LSD relevant sein könnte

Gefährliche Drogenkombinationen (Mischkonsum) mit 1CPLSD

Obwohl der Konsum vieler psychoaktiver Substanzen für sich allein recht sicher ist, können sie in Kombination mit anderen Substanzen schnell gefährlich oder sogar lebensbedrohlich werden. Die nachstehende Liste enthält einige bekannte gefährliche Kombinationen (obwohl nicht garantiert werden kann, dass sie alle enthalten). Unabhängige Nachforschungen (z.B. Google, DuckDuckGo, Drogenwelt ;)) sollte immer durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass eine Kombination von zwei oder mehr Substanzen sicher zu konsumieren ist. Einige der aufgeführten Wechselwirkungen wurden von TripSit bezogen. Die folgenden Substanzen werden unter der Annahme aufgelistet, dass 1cP-LSD ein ähnliches, wenn nicht sogar dasselbe gefährliche Wechselwirkungsprofil wie LSD aufweist und aufgrund seines Status als nicht untersuchte Forschungschemikalie möglicherweise mehr enthält.

  • Lithium – Lithium wird üblicherweise zur Behandlung der bipolaren Störung verschrieben. Es gibt zahlreiche anekdotische Hinweise darauf, dass die Einnahme zusammen mit Psychedelika das Risiko von Psychosen und Anfällen signifikant erhöht. Infolgedessen wird von dieser Kombination strikt abgeraten.
  • CannabisCannabis hat eine unerwartet starke und unvorhersehbare Synergie mit den Wirkungen von Psychedelika. Bei dieser Kombination ist Vorsicht geboten, da sie das Risiko unerwünschter psychischer Reaktionen wie Angstzustände, Paranoia, Panikattacken und Psychosen erheblich erhöhen kann. Den Konsumenten wird empfohlen, mit nur einem Bruchteil ihrer normalen Cannabisdosis zu beginnen und zwischen den Hits lange Pausen einzulegen, um eine Überdosierung zu vermeiden.
  • Stimulanzien (Amphetamin, Kokain, Methylphenidat, …) – Stimulanzien wirken auf viele Teile des Gehirns und verändern die dopaminerge Funktion. In Kombination mit Psychedelika kann die Stimulation in schwere Angstzustände, Panik, Gedankenschleifen und Paranoia umschlagen. Diese Interaktion kann zu einem erhöhten Risiko für Manie und Psychosen führen.
  • TramadolTramadol senkt die Anfallsschwelle und Psychedelika können bei anfälligen Personen als Auslöser für Anfälle wirken.
LSD-Psychotherapie
  • 407 Seiten - 24.10.2017 (Veröffentlichungsdatum) - Klett-Cotta (Herausgeber)

Gefahren von 1CPLSD

Die Toxizität und die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen des gelgentlichen 1cP-LSD-Gebrauchs zu Freizeitzwecken sind nicht untersucht worden. Der Grund dafür ist, dass 1cP-LSD noch eine neue Designerdroge ist, die bisher kaum beim Menschen verwendet und untersucht wurde.

Wie bei LSD und Psychedelika im Allgemeinen ist es jedoch wahrscheinlich, dass 1cP-LSD als Auslöser für Personen mit zugrunde liegenden psychischen Störungen wirken kann. Personen mit einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte psychischer Erkrankungen wird im Allgemeinen davon abgeraten, diese Substanz zu konsumieren, insbesondere wenn sie sich ausserhalb eines überwachten medizinischen Umfelds befinden.

Es wird dringend empfohlen, bei der Einnahme dieser Substanz Praktiken zur Schadensminderung (Safer-Use) anzuwenden.

Überdosierung von 1CPLSD

1cP-LSD hat keine bekannte toxische Dosis. Höhere Dosen erhöhen jedoch das Risiko unerwünschter psychologischer Reaktionen. Zu diesen Reaktionen gehören Angstzustände, Wahnvorstellungen und Panikattacken. Außer bei schweren psychotischen Episoden oder der Einnahme von „Fake-LSD“ (wie z.B. 25i-NBOMe oder DOB, die bei hohen Dosierung sogar tödlich sein können) ist in der Regel keine ärztliche Behandlung erforderlich. Die Verabreichung von Benzodiazepinen oder Antipsychotika kann dazu beitragen, die akuten negativen kognitiven Wirkungen von 1cP-LSD zu lindern.

  • Deutschland: 1cP-LSD ist weder nach dem BtMG (Betäubungsmittelgesetz) noch nach dem NpSG (Neues Psychoaktivstoffgesetz) eine geregelte Substanz, die nach §2 AMG legal ist, solange sie nicht für den menschlichen Verzehr verkauft wird. 1CPLSD ist seit Juli 2021 im NpSG aufgenommen und somit illegal.
  • Schweden: Die schwedische Gesundheitsbehörde schlug am 18. Dezember 2019 vor, 1cP-LSD als gefährliche Substanz einzustufen.
  • Vereinigtes Königreich: Die Herstellung, Lieferung oder Einfuhr von 1cP-LSD ist gemäß dem Gesetz über psychoaktive Substanzen, das am 26. Mai 2016 in Kraft trat, illegal.

Stand: September 2021.

Das ist seit Juli 2021 nicht mehr möglich.

Allerdings gibt es die nachfolgersubstanz namens 1V-LSD, die in Deutschland 100% legal ist.

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Teile dieses Artikels sind direkte Übersetzungen aus dem PsychonautWiki.

Ich berufe mich dabei auf die Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0 des Wikis, weshalb dieser Artikel auch darunter fällt.

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